Mitarbeiterbefragung Führungsetage

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Mitarbeiterbefragung Führungsetage

Mitarbeiterbefragung Führungsetage

Meine persönliche „Sendung mit der MAUS“ ist natürlich meine zu 100 % anonyme Mitarbeiterbefragung, mit der die Unternehmenssituation in Firmen eruiert werden soll. Dass ich von dieser zu ebenfalls 100 % (und mehr!) überzeugt bin, erklärt sich quasi von selbst. Und dass ich sie am liebsten wirklich jedem Unternehmer verkaufen möchte, wohl ebenfalls. Doch genug von meiner Sichtweise. Wie sieht es denn eigentlich mit den Chefs aus, die bereits meine MAUS getestet haben? Finde es im folgenden Beitrag heraus!

Mitarbeiterbefragungen – weit mehr, als eine einmalige Angelegenheit

Nehmen wir als Beispiel die Firma A. GmbH. Diese hat bereits mehrere Mitarbeiterbefragungen von mir durchführen lassen – ist damit also ein „Wiederholungstäter“. Tatsächlich hat sich das Unternehmen dazu entschieden, die Umfrage immer am Ende eines Geschäftsjahres durchzuführen – und das mit sehr reger Beteiligung. Deine mögliche Befürchtung, dass Deine Mitarbeiter an einer solchen Befragung nicht teilnehmen wollen, wäre zumindest durch dieses Unternehmen widerlegt.

Warum die Firma A. GmbH sich dazu entschieden hat, eine jährliche Umfrage zu machen? Aus einem ganz einfachen Grund. Sie möchte von ihren Mitarbeitern wissen:

  • Wie diese ihre Arbeit bei der Firma erlebt haben
  • Wo diese Verbesserungspotenzial sehen

Keine Angst also davor, dass ein oder mehrere Mitarbeiter „in die Vollen gehen“ und auch unangenehme Wahrheiten mit akutem Handlungsbedarf angeben.

Des Weiteren ist es dem Unternehmen wichtig, dass ALLE Mitarbeiter an dieser Umfrage teilnehmen. Nicht etwa, um einen möglichen Petzer zu entlarven – denn die Firma schätzt, dass die Umfrage zu 100 % anonym ist, und würde diese ansonsten auch nicht bei mir buchen – sondern weil sie versteht, dass nur das Gesamtbild einen Unterschied macht und verdeutlicht, wo Dinge rund laufen und wo nicht.

Kurzum: Das Unternehmen versteht, welche entscheidende Rolle den Mitarbeitern zufällt. Und das es – bei Unzufriedenheit oder Nichthandeln – ein ernsthaftes Problem bekommen würde.

Mitarbeiterumfragen – auch und vor allem Chefsache

Die letzten Umfragen in der Firma A. GmbH haben ergeben, dass soweit alles im grünen Bereich ist. Und trotzdem ist das Unternehmen nicht zu 100 % zufrieden. Denn es sieht auch in einem rund laufenden Betrieb, dass immer wieder Dinge nachjustiert, optimiert, verändert werden können und müssen. Das wiederum kann es aber nur schaffen, wenn es das Feedback der Mitarbeiter bekommt. Und – fast noch wichtiger – dieses als „Unternehmens-Bibel“ wahrnimmt und entsprechend handelt.

Warum aber dann jedes Jahr? Nun kannst Du argumentieren, dass sich Deiner Meinung nach zumindest in Deinem Betrieb nicht wirklich viel geändert hat. Aber da liegst Du nicht ganz richtig – und das hat für sich auf das Unternehmen A. GmbH erkannt. Denn: Auch, wenn oberflächlich alles wie immer erscheint, ist ein Unternehmen fluktuierend. Das heißt: Es bewegt sich.

Sei es, weil neue Mitarbeiter hinzukommen, andere wiederum die Firma verlassen haben. Sei es, weil Stimmungen sich ändern, ebenso, wie Wünsche und Bedürfnisse. Diese Gründe reichen für das Unternehmen und damit den Chef aus, jedes Jahr aufs Neue dieselben Fragen stellen zu lassen – mit durchaus anderen Antworten.

Mitarbeiterumfragen, um sich in Richtung Zukunft zu bewegen

Entscheidest Du Dich für eine Umfrage, bedeutet das natürlich auch, dass Du bis zu einem gewissen Grad loslassen musst – und zwar von Deinem Glauben, dass der Chef alleine weiß, wie es um sein Unternehmen steht. Letztlich musst Du bereit sein, Dich zu bewegen. Und damit Dein Unternehmen mit Deinen Mitarbeitern in Richtung Zukunft zu führen. Mitarbeiterzufriedenheit ermitteln in 5 Schritten

Diese „Lektion“ hat der Chef der Firma A. GmbH bereits gelernt – und unterstützt dieses Loslassen mit meiner MAUS. Was er seinen Mitarbeitern damit zudem Gutes tut? Er überträgt ihnen Verantwortung. Nämlich die Verantwortung, offen und ehrlich zu sein – auch, wenn die Antworten zunächst in anonymer Form stattfinden und erst durch eine anschließende Beratung auch so etwas wie ein Gesicht und eine neue Stimme bekommen.

Dass eine regelmäßige Mitarbeiterbefragung Sinn macht und Antworten tatsächlich nicht immer gleich ausfallen, belegt das abschließende Beispiel beziehungsweise Ergebnis der Firma A. GmbH:

Ergebnis aus 6 Fragen zu III.: Wie steht der Mitarbeiter zu seinen Führungskräften und Chefs?

Die Frageperspektive war aus der persönlichen Sicht des Mitarbeiters in Bezug auf die Vorgesetzen und Chefs. Wie steht er zu den Führungskräften? Wie zufrieden ist er mit der Kommunikation des Chefs? Wie steht er zu den Unternehmensentscheidungen, die die Führungskraft/der Chef trifft und wie diese an das Team kommuniziert werden?

4,13 von 5          (Umfrageergebnis aus 2022)

4,01 von 5           (Umfrageergebnis aus 2021)

4,12 von 5          (Umfrageergebnis aus 2020)

 

Mitarbeiter Fragebogen PDF

Kerk Behrens

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